Große Ferne - Klanginstallation in der Telekomzentrale Frankfurt/Oder

realisiert im Rahmen des Wettbewerbs Kunst und Bau 1996/97 (Architekten: Henze/Vahjen)

In der Eingangshalle der Telekomzentrale, ein Wandbild, mit den Ausmaßen 983 X 380cm, davor und in einigem Abstand 9 Stahlröhren, deren Höhen bis zu 4m reichen.

Die Röhren sind mit Lautsprechern bestückt, nicht sichtbar ein Computer, mit dessen Hilfe die Röhren klingen.

Kommunikation, unterschwellig Leitgedanke der Arbeit, Kommunikation mit Fremdem, Unbekanntem, als Möglichkeit scheinbar Verschiedenartiges in Beziehung zu bringen, Beziehungen, die erweitern, neue Dimensionen ermöglichen.

Hier sind es die verschiedenartigen Mittel, einerseits der klassischen Malerei, andererseits die vom Computer erzeigten Klänge, die in Beziehung gesetzt werden, vermittelt über die Stahlröhren. Diese, als Gruppen angeordnet, in imaginärem Gespräch, modifizieren die Geräuschfolge, sind gleichzeitig optisches Bindeglied zur farbigen Wandgestaltung.

Die Wandbildtafeln, als großflächige malerische Fügung von ernergiegeladenen Feldern und Linien, nehmen die Geräusche auf, transponieren sie gleichsam in eine f e r n e Dimension, nicht greifbar, nicht benennbar, vielleicht ahnbar.

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